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Was sind forensische Kliniken?

  • Forensisch-psychiatrische Kliniken sind Krankenhäuser - keine Gefängnisse. Die Kliniken erfüllen den gesellschaftlichen Auftrag der Besserung, Sicherung und Rehabilitation der Patienten.
  • Forensisch-psychiatrische Kliniken behandeln Patienten, die verschiedenste Straftaten begangen haben: von Eigentumsdelikten über Raubstraftaten bis zum Tötungsdelikt.
  • Forensisch-psychiatrische Kliniken schaffen Sicherheit für die Bevölkerung durch wissenschaftlich begründete Therapien und Prognosen sowie angemessene organisatorische und bauliche Rahmenbedingungen.
  • Die in unserer forensisch-psychiatrischen Klinik untergebrachten Patienten sind suchtkrank und teilweise psychisch krank.
  • Die Unterbringung von Suchtkranken nach § 64 StGB ist auf zwei Jahre befristet. Bei mangelnder Aussicht auf Therapieerfolg kann die Behandlung durch das Gericht aber auch vorzeitig abgebrochen und der Untergebrachte in den Strafvollzug überführt werden.
  • Die forensisch-psychiatrische Fachambulanz betreut die Patienten nach der Entlassung aus der Klinik weiter. Sie unterstützen die Patienten darin, drogenfrei zu bleiben und ein straffreies Leben zu führen.
  • Entlassene Forensik-Patienten brauchen ein gesellschaftliches Klima der Akzeptanz, um ihnen die Chance zu geben, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.