Sie befinden sich auf: >Einrichtungen >Neurologie >Leistungsspektrum > Morbus Parkinson

Komplexbehandlung Morbus Parkinsonbehandlung

Parkinson gehört zu den häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Die Deutsche Parkinsonvereinigung gibt an, dass hierzulande geschätzte 280.000 Menschen davon betroffen sind.

50 bis 70 Jahre alt sind die meisten Patienten bei Erstdiagnose. Viele haben jahrelang mit untypischen Symptomen wie Rückenschmerzen, Geruchsstörungen und Muskelverspannungen zu kämpfen. Der Ursprung liegt in einer Schädigung eines bestimmten Gehirnareals, das für die Produktion des allgemein als Glückshormon bekannten Dopamins verantwortlich ist. Dieser Botenstoff spielt eine entscheidende Rolle bei der Koordination von Bewegung. Erst wenn mehr als 50 Prozent dieses Gebietes geschädigt ist, treten die ersten Symptome auf. Neben einer medikamentösen Behandlung bietet sich auch die multimodale Parkinsonbehandlung als aktivierende Therapie an. Bei einem, bis zu 30 Tage dauernden, stationären Klinikaufenthalt setzt sie sich aus ergo-, logo-, physiotherapeutischer und neuropsychologischer Arbeit zusammen. Hier werden Alltagssituationen trainiert, um dem Patienten so lange wie möglich eine Eigenständigkeit zu ermöglichen.