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Autismussprechstunde

In unserer Autismus-Sprechstunde bieten wir Erwachsenen, bei denen der Verdacht auf eine autistische Störung besteht, eine ausführliche Diagnostik mit anschließender Beratung an. Neben einer sorgfältigen Anamneseerhebung und Differenzialdiagnostik führen wir klinische Interviews durch und erfassen eventuelle psychiatrische Begleiterkrankungen. Nach ausreichender Diagnosesicherung beraten wir darüber, welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt und stellen einen individuellen Behandlungsplan zusammen. Gegebenenfalls kann eine ambulante psychiatrisch- psychotherapeutische Weiterbehandlung erfolgen.

Betroffene können über die untenstehenden Kontaktdaten einen Termin vereinbaren. Dazu ist eine Überweisung durch den Hausarzt notwendig. Gerne können Angehörige oder Vertrauenspersonen die Betroffenen zum Erstgespräch begleiten. Auch Unterlagen wie Schulzeugnisse und ärztliche Befunde sollten, falls vorhanden, mitgebracht werden.

Kontakt

Vitos psychiatrische Ambulanz Limburg
Saarlandstraße 2
65549 Limburg

Ärztlicher Direktor: Dr. Matthias Bender

Autismussprechstunde: Dr. Esther Jacobi

Telefon 06433 – 917 – 520

autismus-sprechstunde(at)vitos-hadamar.de  

 

Über Autismus

Autismus ist eine Erkrankung, die sich in der Kommunikation und im Verhalten zeigt: Patienten mit Erkrankungen aus dem Autismusspektrum leiden meist seit ihrer frühen Kindheit an Störungen des sozialen Umgangs und der Verständigung mit anderen Menschen. Außerdem zeigen sie stereotype Verhaltensweisen oder haben ausgefallene Interessen. Wird die Erstdiagnose im Erwachsenenalter gestellt, liegt fast ausschließlich ein sogenannter hochfunktionaler Autismus einschließlich des Asperger-Syndroms vor. Bei dieser Autismusvariante ist die motorische und sprachliche Entwicklung meist zeitgerecht verlaufen und es besteht keine Minderbegabung. Obwohl die Ursachen des Autismus bis heute nicht behandelbar sind, können im therapeutischen Rahmen störende Verhaltensweisen verändert und angemessene Bewältigungsstrategien entwickelt werden. Hierbei ist es oft hilfreich, das soziale Umfeld der betroffenen Person mit einzubeziehen. Darüber hinaus können häufige Begleitsymptome wie Hyperaktivität, Ängste und Depressionen auch medikamentös behandelt werden.