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Leichtere Probleme mit dem Gedächtnis können im Alter normal sein. Sie können aber auch Anzeichen einer Demenzerkrankung sein. Eine frühzeitige Klärung der Ursache von Gedächtnisproblemen ist sinnvoll. Depressionen und andere heilbare Erkrankungen können erkannt und andere Demenzerkrankungen in ihrem Verlauf günstig be einflusst werden. Unsere Gedächtnissprechstunde ist spezialisiert auf die Diagnostik, Beratung und Behandlung bei Demenz oder bei Verdacht auf Demenz. Wesentliche Bestandteile unserer ganzheitlichen Behandlung sind Beratung und Unterstützung der Angehörigen.

WELCHE LEISTUNGEN BIETEN WIR AN?

Diagnostik

  • Ausführliches Anamnesegespräch
  • Körperliche Untersuchung
  • Neuropsychologische Testung
  • Laboruntersuchungen
  • Bildgebung: MRT, CCT
  • Ergänzend: EKG, EEG, Doppler, Liquor- Untersuchung

Aufklärung und Beratung

  • Informationen über das Krankheitsbild für Betroffene und ihre Angehörigen
  • Sozialrechtliche Beratung
  • Vermittlung ergänzender Hilfen

Therapie

  • Behandlung mit Medikamenten
  • Verlaufskontrollen
  • Begleitung betreuender Angehöriger

Und darüber hinaus für Angehörige

  • Regelmäßige Schulungsveranstaltungen
  • Selbsthilfegruppe
  • Krisenintervention

SO KOMMEN SIE ZU UNS

Überweisung: Bitte lassen Sie sich von ihrem behandelnden Arzt eine Überweisung in die „Psychiatrische Institutsambulanz“ zur „Mitbehandlung“ ausstellen.

Terminvereinbarung

Telefonisch unter 06472 - 60 - 276
Mo – Fr von 8:30 bis 12:00 Uhr und Mo, Di, Do, Fr von 14:00 bis 16:30 Uhr

Für die Erstdiagnostik sind in der Regel mehrere Termine erforderlich.

Wir benötigen möglichst genaue Angaben zu be stehenden Erkrankungen. Bringen Sie eine Liste aller eingenommenen Medikamente mit und bitten Sie ihren Arzt um vorhandene Unter - suchungs befunde insbesondere Labor, EKG, MRT/CCT und Klinikberichte der letzten zwei Jahre.

Download Flyer Gedächtnissprechstunde

Mutter-Kind-Behandlung

Nachgeburtliche psychische Erkrankungen sind keine Seltenheit, so leiden 10 bis 15 Prozent aller jungen Mütter an einer länger anhaltenden behandlungsbedürftigen Depression, ein bis zwei von 1000 entwickeln Symptome einer Psychose.

Seit über 20 Jahren bieten wir die Therapie psychisch erkrankter Mütter gemeinsam mit ihren Kindern im Alter von bis zu drei Jahren an. Eine frühe Trennung von Mutter und Kind kann dadurch vermieden werden. Behandelt wird nicht nur die Erkrankung der Mutter, sondern auch die Mutter-Kind-Beziehung.  Ziel ist es, einen besseren Kontakt zwischen Mutter und Kind herzustellen sowie Unsicherheiten und Ängste auf Seiten der Mutter zu reduzieren. Ressourcen sollen gefördert und auf diese Weise auch eine stabilere Entwicklung des Kindes ermöglicht werden. Zu Beginn der Therapie wird ein individueller Behandlungsplan mit der Mutter abgesprochen. Dieser sieht nicht nur ausreichend Zeit zur Betreuung des Kindes vor, sondern schafft auch Freiräume für die Mutter, die sie zur eigenen Genesung bedarf. So kümmert sich während bestimmter Therapien der Mutter unser Behandlungsteam um das Kind, zeitweise werden Therapien gemeinsam mit dem Kind wahrgenommen.

Die Station 2 unserer Klinik verfügt über insgesamt zwei Behandlungsplätze, wobei Mutter und Kind ein eigenes Zimmer erhalten. Die Behandlungskosten der Mutter übernehmen die Kassen, für Babynahrung, Kleidung und Windeln müssen die Mütter selbst aufkommen. Ein Vorgespräch sowie eine Besichtigung der Station vor Aufnahme sind möglich.

 

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