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Seit 1999 werden Elemente des Soteria-Konzeptes in die Behandlung psychisch Kranker aufgenommen. Soteria kommt von Griechisch Soter und bedeutet so viel wie Sicherheit, Geborgenheit, aber auch Rettung.

Ursprünglich wurde diese Behandlungsmethode etabliert, um an Psychose erkrankten Menschen in einem beschützenden, reizarmen und haltenden Milieu in der akuten Krise Begleitung und Schutz zu geben.

Aufgrund der jahrelangen Erfahrung unserer Behandlungsteams mit Bezugspflege und bezugsbezogener Behandlung wollen wir die Stärke des Konzeptes in der akuten psychotischen Behandlungsphase nützen und unterstützendes Begleiten bei weitgehend angstfreier Atmosphäre gewährleisten, unter größtmöglichem Verzicht auf Psychopharmaka und im Verstehen und Annehmen der Psychose als einer Botschaft. Die Behandlung von Patienten im sogenannten „weichen Zimmer“ sollte nach Absprache mit den Patienten und ihren Angehörigen einerseits sowie dem therapeutischen Team andererseits erfolgen.

Von der Behandlung im „weichen Zimmer“ ausgeschlossen, sind suchtkranke Patienten sowie Patienten und Patientinnen, die älter als 65 Jahre alt sind.

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