Sie befinden sich auf: >Einrichtungen >Psychosomatik >Therapie und Angebote > Achtsamkeit

Achtsamkeit

Achtsamkeit ist eine offene, akzeptierende und gleichmütige Einstellung gegenüber allen Emotionen und Gedanken, die in der Wahrnehmung, im Bewusstsein auftreten. Hierzu zählen sowohl echte Gedanken und Überlegungen, wie auch Gefühle von Angst, Trauer, Hass, Freude, Euphorie, wie auch körperliche Gefühle.

Achtsam handelt, wer sich voll und ganz dem zuwendet, was er gerade macht beziehungsweise. was gerade passiert, ohne die Geschehnisse oder Gedanken zu bewerten. Ruhe und Gelassenheit verstärken sich. Durch das Erlernen der Achtsamkeit ohne ständige Bewertung von Gedanken und Gefühlen gewinnt man den weiten Blick auf die Dinge, kann sich aber andererseits leichter von einzelnen Themen leichter lösen, in die wir uns üblicherweise verbeißen, was zu Stress, Ängsten und Unwohlsein führt. Aus diesem Grund wird die Achtsamkeit auch mittlerweile in der Psychotherapie eingesetzt. Sie ist aber für jeden Menschen gewinnbringend einsetzbar.

Achtsam sein bedeutet konkret, im Jetzt zu bleiben und den Moment umfassend zu erleben und im Idealfall zu genießen. Dadurch kreiert man Abstand zu den Problemen, man installiert im Kopf sozusagen einen inneren Beobachter. Je mehr dieser innere Beobachter aktiv ist, desto langsamer der Gedankenstrom und man wird nicht mehr von Gedanken und Gefühlen mitgerissen. Auf diese Weise lassen sich sogar heftige Gefühle wie Panik, Angst, Wut und Aggression mildern. Man sollte daher nicht gegen diese Gefühle kämpfen, sondern sie schlicht beobachten und warten bis sie vorübergehen.