Sie befinden sich auf: >Service > Aktuelles

Aktuelles (Pressemitteilungen)

Grundsteinlegung für 18,7 Millionen-Bauprojekt bei Vitos in Hadamar

20.04.2018

Der erste symbolische Stein für den Neubau der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Hadamar ist gelegt. Zur offiziellen Grundsteinlegung trafen sich Vertreter der Politik, des Gesundheitswesens, der Geschäftsführung und Mitarbeiter.

Hadamar / Auf dem Mönchberg ist der Grundstein für ein nächstes großes Bauprojekt gelegt worden. Nach dem Neubau für die forensische Klinik und einem neuen Wohnhaus für die Vitos begleitenden psychiatrischen Dienste wird nun auch für die psychiatrische Klinik ein neues Gebäude errichtet. Vitos Geschäftsführer Reinhard Belling skizzierte die Gründe: "Die Klinik war vorher in verschiedenen Gebäuden untergebracht, die eine zum Teil schlechte Gebäudesubstanz aufwiesen. Auch die Raumstruktur entsprach nicht mehr den heutigen klinischen Anforderungen."

Um das Baufeld für die Klinik zu schaffen, wurden zwei bestehende Gebäude abgerissen. Dazu sind die Patienten intern umgezogen. Für Interimsphase wird ein entsprechend umgestaltetes Gebäude genutzt, in dem ehemals die forensische Klinik untergebracht war. Nun entsteht in den nächsten 20 Monaten ein kompakter Baukörper mit drei Ebenen. 100 Patienten finden dann Platz, ihre Zimmer in der ersten und zweiten Etage sind mit einer großzügigen Fensterfläche Richtung Hadamar geplant. Im Erdgeschoss wird eine Cafeteria eingerichtet, ebenso werden dort die Büros und Therapieräume angesiedelt.

"Der große Vorteil ist, dass alle zur Klinik gehörenden Bereiche in einem Gebäude untergebracht sein werden", erläutert Geschäftsführer Martin Engelhardt das Bauvorhaben. Er betont, dass sowohl Patienten als auch die Mitarbeiter von der neuen Umgebung profitieren werden: "Wir bauen genau nach den Erfordernissen unserer Behandlungsabläufe und schaffen zugleich ein freundliches, helles und modernes Ambiente".

Der Neubau der Klinik wird mit einem Investitionsvolumen des Landes Hessen von rund 14 Millionen Euro gefördert. Insgesamt beträgt das Volumen gut 18 Millionen Euro. Für Engelhardt ist dies ein wichtiges Signal in Bezug auf die Zukunftssicherung des Klinikstandortes und ein bedeutender Schritt in der weiteren Verbesserung der psychiatrischen Versorgung der Region.